Ein Besucher an deinem Kuchenbasar sagt: „Ich würde gern etwas geben, aber ich hab kein Bargeld dabei.“ Ohne Code ist diese Spende weg, bis er zu Hause ist. Mit einem QR-Code auf der Spendenbox scannt er ihn, landet auf deiner Spendenseite und spendet in weniger als einer Minute, direkt am Tisch.

Das gilt genauso für gemeinnützige Organisationen, Sportvereine, Kirchengemeinden und Fördervereine an Schulen. Die Spendenseite hast du schon; der Code bringt die Leute dorthin.

Was der Code öffnet

Ein QR-Code von dieser Website speichert einen Link oder einen kurzen Text. Er nimmt kein Geld entgegen. Der Scan öffnet eine Seite, die du schon hast, und diese Seite wickelt die Zahlung ab:

  • Deine Spendenseite. Die Seite auf deiner eigenen Website oder die Seite, die du von deinem Zahlungsanbieter oder deiner Spendenplattform bekommen hast. Kopiere den vollständigen Link, füge ihn in den QR-Code-Generator ein und prüf vor dem Druck, ob er die richtige Seite öffnet.
  • Anmeldung für Ehrenamtliche. Ein Formular für Helfer beim nächsten Fest, für die wöchentliche Schicht bei der Tafel oder den Trikot-Waschplan.
  • Newsletter-Anmeldung. Wer heute nicht spendet, hört vielleicht gern von euch. Ein Code, der dein Anmeldeformular öffnet, ist die sanftere Bitte.
  • Infos zur Veranstaltung. Datum, Ort, Programm und Tickets für die Gala, den Spendenlauf oder das Sommerfest.
  • Social Media. Erstelle mit dem Social-Media-QR-Code-Generator einen Code für das Facebook-, Instagram- oder sonstige Profil deiner Organisation.
  • E-Mail. Ein Code aus dem E-Mail-QR-Code-Generator öffnet eine Nachricht an die Koordination der Ehrenamtlichen, mit dem Betreff „Ich möchte helfen“ schon ausgefüllt.

Ein Code, eine Aufgabe. Ein Plakat, das um Spenden bittet, sollte die Spendenseite öffnen, nicht deine Startseite, auf der die Leute erst den Button „Spenden“ suchen müssen.

Die Codes dieser Website laufen nie ab, lassen sich nach dem Druck aber nicht ändern. Der Link steckt im Code selbst. Wenn sich deine Kampagnenseite jedes Jahr ändert, lass den Code auf eine Seite zeigen, die du verwaltest, etwa deinverein.de/spenden, und ändere, was diese Seite zeigt oder wohin sie weiterleitet.

Wo er hinkommt

  • Spendenboxen und -dosen. Ein Aufkleber vorne, auf Augenhöhe, wenn die Box auf einer Theke steht. Wer bar und wer mit Karte spendet, nutzt dieselbe Box.
  • Plakate und Flyer. In Schaufenstern, an Schwarzen Brettern in der Gemeinde, am Schultor, im Vereinsheim.
  • Dankesbriefe und Zuwendungsbestätigungen. Wer gerade gespendet hat, engagiert sich am ehesten oder abonniert den Newsletter. Setz diesen Code auf den Brief, nicht noch eine Spendenbitte.
  • Schilder und Tischaufsteller bei Veranstaltungen. Am Kuchenbasar, in der Konzertpause, beim Quizabend. Die Druckoption hat einen Tischaufsteller, der von selbst steht.
  • Kirchen, Gemeindesäle und Rundbriefe. Ein gerahmter Code an der Tür für regelmäßige Spenden; ein Code zur Helferanmeldung im Rundbrief des Fördervereins.

Vertrauen schaffen, direkt neben dem Code

Ein QR-Code verbirgt die Adresse, die er öffnet. Spender sehen erst nach dem Scan, wo sie landen. Sag es ihnen deshalb in klaren Worten direkt neben dem Code:

  • Name und Logo deiner Organisation. „Für den Tierschutzverein Am Fluss spenden.“
  • Die Zieldomain. „Öffnet tierschutz-am-fluss.de/spenden.“ So kann man prüfen, ob das Handy dieselbe Adresse zeigt.
  • Was als Nächstes passiert. „Spende per Karte oder Überweisung auf unserer sicheren Seite.“

Der Generator kann ein Logo in die Mitte des Codes setzen und einen Rahmen mit Beschriftung hinzufügen. Mit der Druckoption kannst du eine Überschrift und kleinen Text unter den Code setzen, ein guter Platz für die Domain.

Achtung vor manipulierten Codes

Eine bekannte Betrugsmasche ist ein Aufkleber mit einem anderen QR-Code, der über den echten geklebt wird. Auf einem Spendenplakat oder einer Spendenbox schickt das hilfsbereite Menschen auf eine gefälschte Spendenseite.

Ein Ehrenamtlicher prüft den QR-Code auf einem Plakat am Schwarzen Brett, ob kein Aufkleber darübergeklebt wurde

Was hilft:

  • Prüf deine Schilder regelmäßig. Wer die Spendenbox leert oder die Plakate wechselt, sollte auch den Code anschauen. Ein Aufkleber mit erhabenen Kanten oder leicht anderer Größe ist ein Warnzeichen.
  • Scanne deinen eigenen Code ab und zu mit dem QR-Code-Scanner oder der Handykamera und prüf die angezeigte Adresse.
  • Druck den Code direkt auf Plakat oder Box, wo es geht, nicht als separaten Aufkleber. Ein Code, der Teil des Drucks ist, lässt sich schwerer unbemerkt überkleben.
  • Platziere Codes dort, wo deine Leute sie sehen. Eine Box auf einer besetzten Theke ist sicherer als ein Plakat an einem Laternenpfahl.

Und sag deinen Unterstützern, welche Regel bei euch gilt: Ihr fragt nie nach Kartendaten auf einer Seite, die über einen Code erreicht wird, den ihr nicht kontrolliert. Wenn ein solcher Code nach der Karte fragt, sollen sie eure Webadresse lieber selbst eintippen.

Wie groß drucken

Die Regel aus der Druckanleitung: Der Code sollte mindestens ein Zehntel des Scanabstands groß sein und nie kleiner als 2 cm.

  • Aufkleber auf einer Spendendose oder -box: 3–4 cm
  • Flyer, Brief oder Tischaufsteller: 3–5 cm
  • A4-Plakat, gelesen aus einem Meter Entfernung: 10 cm oder mehr
  • Banner bei einer Veranstaltung, gescannt aus ein paar Metern: 25–30 cm

Bleib bei einem dunklen Code auf hellem Hintergrund mit weißem Rand. Für die Druckerei lädst du SVG herunter. Druck ein Exemplar mit 100 % („Tatsächliche Größe“) und scanne es mit zwei Handys, bevor du hundert Flyer druckst.

Fehler, die du vermeiden solltest

  • Ein befristeter Kampagnenlink auf Boxen, die jahrelang genutzt werden.
  • Rosa Code auf rotem Plakat. Geringer Kontrast versagt in dunklen Sälen und bei Abendveranstaltungen.
  • Den Code nie wieder prüfen, nachdem er hängt.

Checkliste

  • Der Code öffnet deine echte Spendenseite (oder das Anmeldeformular), nicht die Startseite
  • Der Link bleibt dauerhaft bestehen, oder er führt auf eine Seite, die du verwaltest
  • Name der Organisation und Zieldomain neben dem Code gedruckt
  • Mindestens ein Zehntel des Scanabstands groß, nie unter 2 cm
  • Nach dem Druck mit einem iPhone und einem Android-Handy getestet
  • Getrennte Codes für Spenden, Ehrenamt und Newsletter
  • Jemand prüft die Codes auf Boxen und Plakaten regelmäßig auf Aufkleber
  • Unterstützer wissen, dass ihr nie über einen fremden Code nach Kartendaten fragt